Fahrerlaubnis der Klasse L

Die Klasse L berechtigt zum Führen von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen.

Definition gemäß § 6 FeV (Fahrerlaubnisverordnung):

Zugmaschinen, die nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden, mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 32 km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern, wenn sie mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h geführt werden, sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler und andere Flurförderzeuge jeweils mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern.

Mindestalter gemäß § 10 FeV:

16 Jahre

Voraussetzungen für die Erteilung:

  • Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland
  • Amtlicher Nachweis über Ort und Tag der Geburt (Personalausweis, Reisepass, Aufenthaltsgenehmigung)
  • Sehtest von einer amtlich anerkannten Sehteststelle
  • Nachweis über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen oder in Erster Hilfe
  • Lichtbild gemäß Passverordnung (biometrisches Lichtbild)
  • Abgeschlossene Ausbildung in Theorie
  • Prüfung in Theorie

Wissenswertes:

Die Klasse L erlaubt nur den Betrieb von Zugmaschinen, die nach ihrer Bauart zur Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden. Hierbei ist auch der Betrieb von zwei Anhängern erlaubt.
Der Erwerb der Klasse L wird nicht auf die Probezeit angerechnet. Es sind weder Fahrstunden, noch eine praktische Prüfung erforderlich.