Fahrerlaubnis der Klasse B

Die Klasse B berechtigt zum Führen von Pkw. Es handelt sich also um den begehrten „Autoführerschein“.

Definition gemäß § 6 FeV (Fahrerlaubnisverordnung):

Kraftfahrzeuge – ausgenommen Krafträder – mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3 500 kg und mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg oder mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zur Höhe der Leermasse des Zugfahrzeugs, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination 3 500 kg nicht übersteigt).

Mindestalter gemäß § 10 FeV:

18 Jahre

Sonderfall: Führerschein mit 17 Jahren

Voraussetzungen für die Erteilung:

  • Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland
  • Amtlicher Nachweis über Ort und Tag der Geburt (Personalausweis, Reisepass, Aufenthaltsgenehmigung)
  • Sehtest von einer amtlich anerkannten Sehteststelle
  • Nachweis über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen oder in Erster Hilfe
  • Lichtbild gemäß Passverordnung (biometrisches Lichtbild)
  • Abgeschlossene Ausbildung in Theorie
  • Abgeschlossene praktische Fahrausbildung inklusive der geforderten Sonderfahrten
  • Prüfung in Theorie und Praxis

Wissenswertes:

Die Klasse B erlaubt nur einen sehr begrenzten Betrieb von Anhängern. Wer sich für die Klasse B entscheidet sollte diese Einschränkung immer vor Augen haben. Mehr Flexibilität bietet hier die Klasse BE.
Außerdem berechtigt die Fahrerlaubnis der Klasse B auch zum Führen von Fahrzeugen der Klassen M, S und L.

 

Sonderfahrten Klasse A

Überland

Autobahn

Dunkelfahrt

bei Ersterwerb

5

4

3

bei Erweiterung von einer anderen Klasse

5

4

3

Dauer der Fahrprüfung

45 Minuten